Radioamateur

PC Programmierung

Die PC-Programmierung

Heutzutage werden die meisten Funkgeräte mittels Software und Datenkabel am PC programmiert.
Diese Methode ist nicht nur einfacher, sie ist auch wegen der zahlreichen Fetures der Geräte die bessere Lösung.


Aber stopp, eine PC-Programmierung ist nicht für Jedermann/frau geeignet oder durchführbar.
Das Thema Programmierung ist unterschiedlich komplex.
Für eine eigene PC-Programmierung zuhause sollte man sich deshalb nur entscheiden, wenn sich unter Berücksichtigung aller Anschaffungskosten und der persönlichen Kompetenz der Aufwand wirklich rechnet.
Hat man aber weder die Qualifikation noch das nötige Equipment, oder muss dieses erst teuer beschaffen oder aneignen, sollte man sich dieses Schritt gut überlegen.
Wer ein Funkgerät anschafft, der sollte zugleich die Kosten der optionalen Software und des USB-Datenkabels anfragen.
Wenn sich die Anschaffungskosten im Rahmen halten, sollte man die Sachen dazukaufen.
Die meisten grundlegenden Standardeinstellungen funktionieren über die Tastatur und benötigen keine PC-Programmierung. Nur die Tiefeneinstellungen oder Betriebsfunkgeräte brauchen eine Software.
In der Regel kann man bei einem fachkundigen Verkäufer die Programmierung vornehmen lassen.



Beim selber Programmieren kommt es immer auf das Geät an, welche Programmiersoftware nutzt man, welche Treiber wird für die Schnittstelle (USB oder Seriel) benötigt, bzw. das passende Datenkabel oder den eigenen Rechner sowie das Betriebsprogramm und den nötigen Kenntnissen die zur Konfigurationen benötigt werden.
Als Funkamateur und mit annähernd 40 Jahren Funkkentnissen interessiert mich persönlich die Funktechnik mit allen seinen Möglichkeiten. Ich bin also keiner der nur hin und wieder mal in ein Funkgerät reinplappert oder diese für betriebsnötige Zwecke einsetzt und es anschließend wieder bis zum nächten Einsatz weg legt.
Als eigener Erfahrung kenne ich deshalb die zahlreichen Probleme, da ich selber schon unzählige Funkgeräte verschiedenster Hersteller und Marken programmiert habe und es sicher Zeiten gab, wo mich der Aufwand nicht nur zeitlich an meine Grenzen brachte, sondern auch nervlich verzweifeln ließ.

Etliche Stunden und Tage, manchmal sogar Wochen waren nötig, bis alle Einstellungen in Hard- u, Software bei einem Gerätetyp im Einklang waren. Die wenigsten Geräte waren problemlos zu programmieren.
Leider sind nicht alle Geräte gleich. Man benötigt entweder unterschiedliche Datenkabel, oder eine andere Software. Manchmal spricht das Betriebssystem nicht an und manchmal finden die Treiber den Com-Port nicht. Hier gibt es leider keine allgemeingültigen Standards die alles passend machen. Experimentieren, Zeit und Geduld ist angesagt. Abgesehen vom investierten Geld.


Auch habe ich die Erfahrung gemacht, dass oftmals WIN 7 oder höher nicht funktioniert und ich zum vorherigen XP zurückgreifen musste. WIN7 schrieb zwar die Daten, transportierte aber keine Informationen zum Gerät. Sprich die Maske blieb leer.
Darüber hinaus ist es sogar bei einigen Herstellern möglich, dass die Software im 3-stelligen Bereich kosten, so wie dies zB bei Motorola der Fall ist. Einige Hersteller liefern an den Endverbraucher gar keine Programmiersoftware, bzw. lässt diese nur ausschließlich von autorisierte Fachhändler vornehmen. Damit machen diese Hersteller den Konsumenten von ihren Produkten abhängig.
Dem Nutzer wird also beim Kauf von Funkgeräten dringend empfohlen darauf zu achten, welche Zwecke verfolgt werden und welche Geräte von welchem Hersteller in Betracht kommen.
Aber es geht auch simpel, wenn man sich zum Beispiel vor dem Kauf mit einen erfahrenen Funkkollegen bespricht, der mit vorhandenem Equipment für eine kleine Aufwandsentschädigung die Geräte programmieren kann.
Das spart manchmal Geld und Zeit.


Wer sich im Bereich Digitalfunk orientieren möchte, der sollte sich darauf einstellen, dass der hier oben gezeigte Screen-Shot die weit höheren Modifizierungsanforderungen einer Programmierungen bei Digitalgeräten zeigt.
Je nach Windows-System, wenn bei normaler Treiber-Installation das Gerät am Com-Port nicht erkannt wird, muss der Treiber direkt über den Geräte-Manager am Com & LPT installiert werden. Danach sollte auch das Gerät erkannt werden.
In meinem Fall (Windows 7) funktionierte das Zusammenspiel aller Komponenten reibungslos. Sprich das MD380, CS700, PD785 und MD785 sowie das MD9600 sprachen sofort auf Treiber, Betriebssystem, Programm und Schnittstelle an.