Radioamateur

Meine Amateurfunk-Geräte

Mein Kenwood TS2000X:

Das Flaggschiff der Kenwood-Amateurfunkserie ist mit einem zusätzlichen 23cm Modul (1240 -1300 MHz) ausgestattet!
Dazwischen geschaltet ist ein LDG-KT100 Antennentuner, der bis 800 Ohm anpassen kann.

















Yaesu FT-897
Mein ehemaliger Transceiver vom Typ FT897 leistete mir in meinen Anfängen hervorragende Dienste.
Als Einsteigergerät, welches Kurzwelle und UKW bietet, kann ich den Yaesu-FT897 bestens empfehlen. Mit einem passenden Automatik-Tuner können endgespeiste Drahtantennen schnell angepasst werden.
Insbesondere für Outdoor-Betrieb war das Gerät mal eben schnell im Gelände mit Batterie und Drahtantenne sendefertig aufgebaut. Eine NF-Verbindung über die Mikrobuchse am Rechner, machte den 897 sogar zu einem empfangstauglichen SSTV- und Fax-Gerät. Einst kaufte ich den Tranceiver nagelneu für ca. 690 Euro. Jedoch aufgrund des experimentellen Charakters im Amateurfunk und meiner gewollten Expanision, entschied ich mich nach einigen Jahren für einen Wechsel zum Kenwood-TS2000X.


Yaesu-FTM100DR/DE
(umfangreiche Infos über den Datenlink)

Als aktuelle Errungenschaft finden sich in meinem Amateurfunkfundus nun auch zwei C4FM Yaesu-FTM100DR/DE Geräte. Ein Gerät wird als Feststation genutzt und eines läuft im Mobilbetrieb.
Eigentlich ein schönes Gerät mit GPS- und APRS-Funktion, wäre da nicht ein kleiner Mangel an
Ingenieurskunst. Leider hat Yaesu am Bedienteil die Mikrofonbuchse vergessen anzubauen, womit das Mikrofon ausschließlich nur am Hauptgerät angeschlossen werden kann. Das Separations-Kit muss also, wegen des Mikroanschlusses an der Basis, mit dem Bedienteil immer in relativer Nähe bleiben. Mittels einer Mikrofonverlängerung (MEK-2) für um die 30 Euro, kann die Basis wieder im Kofferraum platziert werden.
Ein weiterer Mangel stellt die umständliche PC-Programmierung dar. Das kostenlose Datenkabel und die Software ist zwar schön und gut, gestaltet sich aber als äusserst schwierig. Wenn nicht sogar als beinahe unmöglich. Der Datentranfer ist nur via Cloning-Funktion vorzunehmen. Diese gibt ein Countdown vor und fordert echte Nerven. In den meisten Fällen scheitert der Transfer am Treiber für die USB-Schnittstelle oder an der zwingend notwendigen Freigabe über den FTM-100. Ich persönlich habe schon hunderte verschiedene Geräte programmiert. - auch schwierige! Aber beim FTM-100 habe ich nach dem 20sten fehlgeschlagenen Versuch aufgegeben.
Nach dem ich alle m
eine Einstellungen manuell programmiert habe, habe ich die Daten auf eine Micro-SD-Karte gesichert und auf das Zweitgerät übertragen.
Das integrierte GP
S zeigt im Mobilbetrieb die Geschwindigkeit und Fahrtrichtung an, während über C4FM sogar das Rufzeichen und die Distanz zur Gegenstation angezeigt wird. Mittels voreingestellten Daten, kann man sogar aktiv am APRS teilnehmen.

TYT-MD9600



Das neue digitale DMR-Gerät TYT-MD9600 erschien zur 4. Jahreszeit in 2017.
Es gibt zwei Versionen. Mit GPS und ohne GPS.
Wer wie ich die MD9600 ohne GPS gekauft hat dem sei gesagt. Es lässt sich hier zwar GPS aktivieren aber ob auch tatsächlich GPS funktioniert, müssen erst noch weitere Tests zeigen.
Endlich für für Funkamateure als einfaches und relativ unkompliziertes digitales DMR produziert, beschränkt sich Tytera auf die wesentlichen Eigenschaften, welche im Amateurfunk zur Anwendung kommen.
Das heißt aber nicht, dass das Gerät nicht für den kommerziellen Betriebsfunk uninteressant sein könnte. Einige Eigenschaften können auch im Betriebsfunk von Nutzen sein.
Im weitesten Sinne verfügt das TYT-MD9600 über alle wichtigen Eigenschaften, die der Amateurfunk benötigt werden.
An der Stelle muss auch die Fa. Maas gelobt werden, die für das Gerät sogar eine deutsche Bedienungsanleitung per Datenträger anfertigte.
Inzwischen habe ich auch dir Firmware und aktuelle CPS aufgeladen.
Aber vorsicht, es könnten Probleme enstehen. Also bitte keine experimentelle Firmware laden.

Festzustellen ist, dass das TYT-MD9600 sicher etwas Empfangsempfindlicher als die bekannten Profigeräte von Hytera und Motorola ist, was an diversen fehlenden Filtern liegen könnte. Damit reagiert die MD9600 auf Störstrahlungen, wo Hytera und Mororola still bleiben. Auf der anderen Seite empfängt die MD9600 schwache Repeatersignale, wo meine Hytera ihren Dienst versagt hatte.
Mit 40/50 Watt HF, sollte man auch die weiter entfernten Relais ansprechen können.
Lobenswert, dass ein Hersteller sich an eine Duoband-Variante versucht hat und den Markenherstellern gezeigt hat, dass nichts unmöglich ist.
Ebenso, dass die MD9600 einerseits auch zum Teil manuell programmierbar ist und andererseits sogar mit einem simplen und einfachen USB-Kabel auf USB-Mini per PC programmiert werden kann.
Es ist also KEIN besonderes oder teures Datenkabel nötig.
Die Daten-Verbindung/Übertragung mit meinem PC und dem Gerät funktionierte auf Anhieb ohne Probleme.
Das Gerät konnte sogar den CodePlug von meiner Retevis RT-3 laden und schlussendlich auf die MD9600 transferiert werden. - läuft tadellos !
TYT hat dem MD9600 mit einem Speicherrekorder für Sprachaufzeichnung noch ein Extra eingebaut.
Ein für mich weiteres Highlight ist, dass sogar per PC der VFO-Modus festgelegt werden kann, womit das Gerät entweder in analog oder digital das komplette Frequenzband (136 - 174 MHz / 400 - 480 MHz) in 2,5 KHz oder höher mittels Scann oder VFO-Regler abtasten kann.
Das Gerät funktioniert technisch einwandfrei und macht einen soliden Eindruck. Die Modulation ist kräftig - manchmal für einige zu hell - besser als zu dumpf! Und der Lautsprecher (mit 5 Watt NF angegeben) gibt die Sprache gut und verständlich wieder.
Ein beklagenswertes Manko ist die Zeitverzögerung beim Umschalten durch die PTT, was sich natürlich auch beim Call-Alert bemerkbar macht. Das Gerät benötigt bis 3 Sekunden, um aktiv die Sprache zu übertragen. Ebenso empfangsseitig reagiert das Gerät etwas träge. Dabei gehen oft mals Wörter verloren.


Yaesu FT 7800E


 

Das Yaesu FT-7800 ist 10 Jahre auf dem Markt und hat sich als hervorragendes UKW-Amateurfunkgerät bewährt
Ein Packet-Radio taugliches Duoband-Mobilgeraet für 2m und 70cm, mit einem Frequenzbereich
von 108 MHz bis 1 GHz.
Das DTMF-Mikrofon erlaubt über Echolink weltweite Verbindungen. Die maximale Sendeleistung beträgt 50 Watt.
Ich habe mir 2006 2 Geräte gekauft und kann nur positives sagen. Besonders gefiel mir das Yaesu eigene
ARTS-System. Dieses mit dem CTCSS Code kombinierten System überprüft in regelmäßigen Zeitintervallen die bestehende Funkverbindung mit einer Gegenstation und senden alle 10 Minuten den AFU-Call automatisch in CW. Man weiß also ganz genau, ob die Gegenstation noch auf Empfang ist.
Verlässt ein Gerät den Sende- und Empfangsbereich und erhält kein Feedback, dann ertönt ein Alarmruf. Besonders interessant ist, dass sich das
ARTS-System, wenn aktiviert, automatisch mit der Gegenstation verbindet.



TYT-TH9800
In meinem Besitz habe ich nun auch einen TYT-TH9800 Quadband-Transceiver.
Ein chinesischer TWIN-Bandsender (zwei Sender und Empfänger), der mit dem Yaesu-FT8900 vergleichbar ist. Der TH9800 deckt 10m/6m/2m u. 70cm ab. Für deutsche Verhältnisse, unter berücksichtigung der Amateurfunkgesetze, können zumindest 3 Bänder (10m, 2m u. 70cm) aktiv gearbeitet werden. Allerdings wird der TH9800 werksseitig als offener Transceiver geliefert und deckt sendeseitig auch ein weites Frequenzspektrum über den üblichen Amateurfunkbereich ab. Damit ist sogar 11m (CB-Funk) möglich. - siehe Bild!
Allerdings muss man klar sagen, zumindest nach meinen Erkenntnissen, dass der TH9800 im 11 und 10 Meterband recht taub ist. Auch wird es sehr schwierig die Antenne dort anzupassen.
Die mauelle Programmierung dürfte für die älteren OM's ein Anreiz sein. Und mit der kostenlosen Software und günstigen Datenkabel, lässt sich das Gerät sogar problemlos nach eigenen Wünschen am PC programmieren. Das KF
Z-Kit ermöglicht den Transceiver im Kofferraum zu verstauen und das Bedienteil am/im Armaturenbrett zu integrieren.
Leider fehlt wie bei
den meisten chinesischen Funkgeräten auch dieser Mobilstation die notwendige modulierende Kräftigkeit.
Ansonsten lässt sich das B
edienteil gut händeln. Die NF ist laut und deutlich. Und der Power erreicht beinahe auch die angegebene Leistung. Das Frontpanel ist nicht wesentlich größer als das vom FT-7800/FTM100.
(umfangreiche Infos über den Datenlink)


Stabo-XM4006E

Meine neuste Errungenschaft - eine Stabo-XM4006E.
Ursprünglich ein CB-Funkgerät, habe ich das Gerät mit einigen Handgriffen zu einem 10Meter Amateurfunkgerät umgewandelt. Im Bereich von 25.515 bis 30.105 MHz, also keine CB-Funk üblichen zweistelligen 40er Blöcke,
lässt sich der jetzt vorhandene VFO-Modus im 5 KHz-Schritten (918 Kanälen) lückenlos schalten. Mittels einer Repeater-Shift (+/- 100 KHz), stehen sogar die Relais zur Verfügung. Das Gerät verfügt über CTCSS und DCS, ASC-Squelch, Power Hi/Lo, Mikro-Kompander, DW,  uvm.....
Bei einem Frequenzhub von 1,4 KHz im FM, wird die Mod. als leise empfunden aber original. AM zeigt einen annähernden 90%igen Modulationsgrad i
n den Spitzen. Der integrierte Kompander ist zwar kein Allheilmittel, kompensiert aber diese Schwäche etwas. Dennoch angesichts den heutigen Import- und  Zulassungsbeschränkungen in der EU, kommen auch einige andere Geräte an ihre Grenzen.
Die zahlreichen Funktionen heben diesen Tranceiver wertig an und die Zuschaltung des Kompanders lässt die Modulation deutlich und verständlich durchdringen.
Meiner Ansicht nach erfüllt dieses Gerät seinen Zweck der drahtlosen Funkkommunikation, um im 10 Meterband in FM und sogar im CB-Funk zusätzlich in AM QRV zu sein.
In einem Sonderangebotspreis von 69 Euro habe ich mir zwei Geräte gekauft und zum AFu-Gerät erweitert.
Allerdings lässt der Service für das XM4006E sehr zu wünschen übrig, weil Stabo das Gerät zum eigenen Sortiment dazu kaufte und lediglich das Stabo Label drauf gesetzt hat. Sprich Stabo interessiert sich kaum für sein Stiefkind.


Digitalfunk:
CS700 DMR

Die modernen Funkgeräte in digitaler Ausführungen erinnern ein wenig an die Mobilfunktelefonie. Auch hier gibt es verschiedene Hersteller und leider einige nicht kompatible Digitalsysteme.
 Ich persönlich habe mich für ein CS700 DMR entschieden, weil das Gerät für mich im Preisleistungsverhältnis stimmte. Andere Hersteller waren zu teuer aber das DMR ist viel weiter verbreitet ist. Die DMR-Geräte sind in erster Linie für den kommerziellen Betriebsfunk gebaut und etwas anders zu bedienen als ein herkömmliches Amateurfunkgerät.
Eine direkte Frequenzeingabe gibt es nicht und muss via Software eingespeichert werden, wie auch alle anderen Einstellungen. Man sollte sich also viel Zeit zur Programmierung nehmen.

 Aber dafür stehen 64 Zonen mit je 16 Kanälen bereit, was eine menge Kanäle (speicherbare Frequenzen) ergibt.
Das Gerät arbeitet analog und digital, sowie simplex und semidupl
ex.
Interessant ist das versenden frei im Text gestalteter Nachrichten, sowie mehrere vorgefasste Texte.
Die Übertragungsqualität ist gut und wird bei 1 Watt kräftig wiedergegeben. In der Praxis haben die Geräte zumindest den Simplextest bestanden und könnten Verbindungen halten, wo analoge Geräte meist kapitulierten.
Im nächsten Schritt soll die Verbindung zum nächsten Umsetzer (ca. 75 KM Luftlinie entfernt) erprobt werden. Hier stehen zwischen 1 und 4 Watt Sendeleistung zur Verfügung. - empfangstechnisch funktioniert bereits alles!


Vergleich zwischen Hytera PD785 und dem CS700 DMR
Das Hytera kostet ca. 400 bis 560 Euro und das CS700 dagegen 225 bis 250 Euro

Mein Hytera MD-785 (DMR)

Für mein Hytera-Mobilgerät habe ich mir gleich das optionale Handbedienmikrofon gekauft, welches sämtliche Einstellfunktionen wie an der Gerätefront bietet und somit alles in einer Hand liegt.
Wer im DMR unterwegs ist, der sollte zum einen sich eine internationale feste IP für den Repeaterbetrieb zuweisen lassen (nur für Radioamateure möglich) und zweitens im Yahoo-Forum QRV sein. Im Forum findet man gleichermaßen Neulinge und Profis Dort erfährt man ständig alle Neuigkeiten über Geräte, Software, Firmware und Codeplugs, sowie den regen Austausch von Erfahrungen und anderen Neuigkeiten. Oder man kann sich bei der eigenen Modifizierung oder Codeplugschreiben einen erfahrenen OM zur Seite holen.
Der internationale Austausch findet jeden Samstag auf
DMR-MARC1, weltweites DMR-Relaisfunkstellennetz, Zeitschlitz 1 (16 Uhr UTC) auf der Talkgroup 1 (www) via Repeater statt. Es startet nach Aufruf mit internationalen Rapporte. Und wer nichts beizutragen hat, der fügt ein "no traffic" an. Durch die englisch sprachige Sendung führt OM Jacob (DK3CW).




Hier eines meiner digitalen (dPMR) Kirisun aus der Serie S780


Ein 70cm dPMR Gerät - näheres hier!




Tytera / TYT MD380 (DMR digital)




In meinem Besitzstand sind etwa 5 Geräte im Wechselbetrieb! Anfänglich mit Tytera (TYT) begonnen, habe ich systematisch auf Retevis RT3 umgestellt.
Nun fragt man sich bestimmt über den Sinn, da die Geräte doch identisch sind.

Das ist vom Grundprinzip richtig, jedoch kaufte ich damals die aller erste Serien, die seinerzeit auf den Markt kamen. Anfänglich funktionierten alle perfekt, wießen aber auf Dauer systematisch mehr Fehler auf. Danach tauschte ich die Geräte systenatisch aus.
Technisch gesehen funktionieren die Geräte handelstypisch wie ein Standard-DMR-Gerät.


Yaesu FT 60

Eines der für mich besten und bisher bewährtesten Handfunkgeräte im unteren Pressegment.


Ein erweitertes DTMF-Duoband-Handfunkgeraet für 2m und 70cm. Auch hier steht ein RX-Frequenzbereich von 108 MHz bis 1 GHz zur Verfügung.
Ebenso kann über Echolink eine weltweite Verbindung aufgebaut werden.
Es stehen maximal 5 Watt Sendeleistung zur Verfügung, womit repeatergesteuert locker 300 KM und mehr Reichweite entstehen.
Wenn jemand nach seiner AFu-Prüfung einen guten und günstigen Handtransceiver sucht, würde ich ihm den FT-60 empfehlen. Das Gerät hat sich bei mir seit vielen Jahren und bereits in 3. Generation bewährt!

 



 

Sommerkamp TS277DX

 

Ein einfaches aber zuverlässiges Monoband-Handfunkgeraet für 2m. Dieses Portabelgerät liegt sehr gut in der Hand und arbeitet von 138 - 174 MHz.

Baugleiche wurden von Stabo, Albrecht, Standart-Horizont, Somerkamp u. a. Marken in verschiedenen Bauepochen vertrieben. Diese Modellvarianten haben etwa 20 Jahre lang den AFU-Handgerätemarkt geprägt. Wegen der einfachen Bedienung, Qualität und kostengünstigen Zubehörs konnte ich 7 Geräte in meinem Betrieb nutzen.

Es stehen bis zu 5 Watt zur Verfügung. Auch hier können repeatergesteuert (-600 KHz Ablage) mehrere Hundert KM Reichweite erzielt werden.



Auch der Amateurfunkmarkt verändert sich!

Seit einigen Jahren steigen auch die Kosten im Amateurfunkmarkt, was auf der anderen Seite auch nach preisgünstigeren Alternativen ruft.
Es macht schon einen Unterschied, ob man für sein Handfunkgerät über 150 Euro (ca. 300 DM) bezahlt, oder sich in Fernost ein chinesisches Amateurfunkgerät für schlappe 50 bis 70 Euro kauft.
Inzwischen bekommt man China-Geräte sogar für unter 20 Euro !!!
Wägt man die Qualitätsarbeit gegen die unterschiedlichen Preise auf, können die preisgünstigen chinesischen Geräte zwar nicht mit einem Qualitätsgerät mithalten, erfüllen aber dennoch alle gewünschten Anforderungen die eine simple Kommunikation verlangt.




Quansheng TG-VU2

Die Chinesen haben den Amateurfunkmarkt erkannt und zeigen, dass das TG-VU2 von Quansheng auch für kleines Geld ein vollwertiges Funkgerät sein kann.
Die TG-VU2 ist ein Dualband-Gerät (VHF/UHF) mit Kreuzbandfunktion und opt. Sprachverschleierung, sowie zahlreiche Fetures und einem 200 Programmspeicher. Neben UKW-Radio (RX), steht der 2m und 70cm Bandbereich zur Verfügung. Sämtliche Codierungen sowie (Code)Suchlauf. Ein 2000er Li-Ion Akku machen die Geräte ausdauerfähig.
Für den Funkamateur zwar keine Top-Qualität, aber in Erfüllung ihrer Dienste eine echte Bereicherung, die unterwegs als Reisebegleiter oder im simplen Portablebetrieb sehr gute Dienste leisten.
Hinzu kommt, dass das Gerät sende- und empfangsseitig ein Tribänder ist.
Es kann am PC programmiert werden und die optionale Software gibt es, im Vergleich zu den teuren Markenprodukten, im Internet kostenlos.

Das Zubehör für diese chinesischen Geräte sind günstig und daher auch für den kleinen Geldbeuten möglich.
Eine Reparatur lohnt sich nicht!

 

Feidaxin-FD58

Meine Neuerung, die ich in Hongkong für absolut kleines Geld endeckt habe. Einen vollwertigen 70cm UKW-Tranceiver mit 90 MHz Bandspanne. Dieses kleine Handy (Handfunksprechgerät) verfügt über 16 programmierbare Kanäle, die sich praktisch für jede Anwendung und Nutzung einstellen lassen. Für Gruppen- oder Einzelrufe stehen subaudio Untertöne und digitale Codierungen zur Verfügung. Bei 3,7 Volt Spannung stehen immerhin 1,3 Ah für rund 100 Betriebsstunden (Standby). Ein super Nahbereichsfunkgerät mit kompatibler Narrow und Wide Einstellung. Kommuniziert also im Betriebsfunk und Amateurfunk.Die Reichweite ist bei max. 6 KM angegeben, schafft aber problemlos 20 KM und mehr. Die Antenne ist ein SMA (Female) Anschluss. Neben dem Simplexbetrieb, können die kleinen Geräte auch im Semi-Duplex Betrieb über Relaisstationen die doppelte Reichweite ausdehnen.
Diese Geräte werden am PC programmiert und die optionale Software gibt es, im Vergleich zu den teuren Markenprodukten, im Internet kostenlos.


Puxing PX-888K

Ein interessanter Duobänder, der zahlreich Fetures inne hat, wie zum Beispiel:

136 – 174 MHz
400 – 480 MHz
UKW-Radio
Doppelanzeigedisplay
Power-Umschaltung von L auf H
VOX in verschiedenen Stufen
Subtonerkennung im Scan (CTCSS und DCS)
CTCSS und DCS Geber und Entwerter
Shift für Relais und Frequenzversatz
Scrambler in 8 Stufen
Anruf Erkennung
Sprachansage (englisch/chinesisch)
Roger-Beep (mehrere Möglichkeiten)
Kanal- u. Frequenz-Scanning
3 Stufige Display-Beleuchtung
Zweikanalüberwachung
Aliasnamen
1750 Hz-Ton für AFU-Relais
Voll PC-Programmierbar
Eingeschränkt manuell Programmierbar
1200 mAh Akku
etc.

Und eine Besonderheit, die für den Betriebsfunk interessant ist:
Einen Decoder und Encoder für
DTMF, MSK, 5-Ton-Selektiv (nach ZVEI1, ZVEI2, CCRI)

Nun letzteres Fetures machen das Gerät besonders interessant, weil es wie im professionellen Betriebsfunk ganz gezielt rufen oder gerufen werden kann.

Natürlich darf man für 85/90 U.S. Dollar keine hohe Qualität oder Leistung erwarten. Im Amateurfunk funktioniert das Gerät. Deshalb beschränke ich mich mal auf die negativen Eigenschaften.
Dennoch halte ich das Gerät persönlich für gut und brauchbar!

Manko:
Dumpfe und leise Modulation
- Ich empfehle deshalb zur Verbesserung der Sprachqualität ein externes Mikrofon.
Der Support für die Programmierung ist nur eingeschränkt brauchbar. Vom Werk selbst, hört und sieht man im Kontaktfall gar nichts.
Zwar kann man mit der Software auf das Gerät zugreifen (lesen und schreiben), jedoch kommt es beim Schreiben der gewünschten Parameter zu massiven Fehlerquellen. So zum Beispiel werden bei der Frequenzeingabe alle Zahlen hinter dem Dezimalpunkt mit Nullen geschrieben. Auch unter Verwendung mehrerer Rechner und Betriebssysteme (XP oder Win7), konnte das Problem nicht behoben werden. - selbst der Händler konnte da nicht helfen!
Eine zwingend notwendige Bedienungsanleitung für die Software gibt es offensichtlich nicht!
Dies hat natürlich auch Auswirkung auf die gewünschten Zusatzoptionen, die nur bedingt auf das Gerät geschrieben werden.
Bei ungezählte Stunden und Tagen, die ich vor dem Computer und dem Gerät verbrachte, darf ich mich wohl zu Recht als Experte beschimpfen.
Nach langen Experimenten und zahlreichen Versuchen und Fehlschlägen, gelang es mir mit Trick 17 die Fehlerquellen der Software zu umgehen und konnte somit das Gerät dennoch für meine Wünsche programmieren und einstellen.
Ich verwende die Geräte exklusiv als (günstige) Betriebsfunkgeräte in meiner Betriebsfunkflotte. Mit zeitaufwand gelang es mir die PX-888K in mein bestehendes professionelles Motorola-System einzubinden.
Ohne mir dabei selber auf die Schulter zu klopfen, konnte ich die PX-888K als vollwertige Betriebsfunkgeräte so programmieren, dass sie im Einzel- und Gruppenruf (Geber und Auswerter) arbeiten und quittieren den gezielten Anruf mit einem Alarmton an die anrufende Gegenstelle. Sie selektieren exakt den gewünschten Teilnehmer und öffnen (zum Beispiel) jedes meiner Profigeräte von Motorola, Kenwood oder Vertex. - umgekehrt geht’s natürlich auch!
Ebenso schließen sie nach zeitiger Vorgabe wieder, wenn der Kontakt erlischt, damit kein unnötiger Funkverkehr übertragen wird. Darüber hinaus zeigen sie zugleich im Display, wer angerufen hat und den quittierten Ton-Code.
Das Bild oben rechts zeigt links das rufende Geät (mit Quittungscode) und rechts das gerufene Gerät (mit Anrufnummer).
Schließt man seitlich ein externes Mikrofon an, erhält man ausserdem eine bessere Sprachübertragung.



Baofeng BF-888


Auch dieses chinesische Fabrikat macht auf Anhieb eine gute Figur. Leider haben die meisten chinesischen Geräte einen recht schwachen FM-Hub.
Zum BF-888 gibt es positives und negatives.
Die heutigen BF-888 könnte ich nur noch bedingt empfehlen, da die Qualität des Gerätes in den vergangenen Jahren stark gelitten hat.
Als die BF-888 auf den Markt kamen, hatten die Geräte noch einen satten Akku mit 2000 mAh und einen sehr robustes Gerätegehäuse.
Die heutigen Geräte sind vergleichsweise sehr leicht, was die mindere Gehäusestabilität belegt und damit sehr zerbrechlich wirkt. Zudem haben alle neuen Geräte nur noch einen standardisierten Akku mit 1500 mAh.
Erweckten die ersten Geräte noch den annähernden Anschein als ein Betriebsfunkgeräte, so wirken die neuen Serien nur noch als billige PMR-Geräte. Dennoch kann der günstige Preis von ca. 13 Euro überzeugen, da die 16 Kanäle im 70cm Band frei programmierbar sind. Die Software ist kostenlos und das USB-Kabel kostet nur ca. 5 Euro. Käufer sollten aber bedenken, dass die Geräte keine PMR-Zulassung haben und damit nur als AFu- oder Betriebsfunkgeräte verwendet werden dürfen.

Hier ein paar technische Wertemeiner Geräte:

1)       Output: 5 W

2)       Frequency Range: 400.00-470.00 MHz

3)       PC Programm

4)       FM Radio Function (nein)

5)       Voice Prompt

6)       39 CTCSS and 83 DCS Codes

7)       Battery Saving

8)       VOX Voice Operated TransmittingFunction

9)       Busy Channel Lock

10)   Low Battery Warning

11)   Over Voltage or Low Voltage Protection

12)   Emergency Alarm

13)   Channel Monitor

14)    TOT (Time-out Timer)

15)   Chinese/English Switch

16)   High &Low Power Switchover

17)   Noise Reduction

18)   Scrambler Function

19)    Scanning Function

20)   STE Function

21)   Flashlight

Als kostengünstige Betriebsfunkgerät, die nur Sprache übertragen sollen, sind die Geräte für einfache Einsätze und kleine Gruppen absolut brauchbar. Das Handling bewies auch für den Ungeübten kein Problem.
Mit dem 2000mAh Akku halt das Gerät vorneweg 12 Stunden im Einsatz.


Es geht nichts über echte professionelle Funkgeräte:
Leider ist nicht wirklich professionell drin wo professionell drauf steht!
Wer also wirklich echte professionelle Funkgeräte haben will, natürlich vorausgesetzt für seine Zwecke und Wünsche, der sollte eher im Betriebsfunk-Sektor schauen.
Zwar sind die Betriebsfunkgeräte in der Regel sehr teuer aber dafür erfüllen sie alle hochwertigen Standarts. Dies gilt nicht nur im Rahmen ihrer Wasserdichte, Stoßfestigkeit oder Unzerbrechlichkeit, sondern auch für ihre hochwertige technische Qualität und berechtigt somit den marktüblichen Preis.
Wer PC-Kenntnisse hat, dem empflielt sich die optionale Programmiersoftware und Schnittstellenverbindung zum PC. Dies verhindert zum einen eine optionale teure Programmierung über den Fachhandel und man kann sein Gerät richtig kennenlernen.

Motorola GM900

Diese Betriebsfunkgeraete in meinem Dienst arbeiten in einer Funkflotte. Der integrierte Signalgeber (ZVEI-5-Ton-Selktiv) ruft gezielt und quittiert die empfangene Station. Zwei Geräte arbeiten bei mir jeweils mit 6 Watt im 70cm Band.
Die 0 db-Gewinnleistung (Antennenvorschrift) schafft immerhin einen Radius von rund 40 KM. Im Betrieb (gemessen zwischen einer Basis- und Mobilanlage).

 

Motorola Radius P210

Ein portables 70cm Betriebsfunkgeraet mit 8 programmierbaren Kanälen im Militärstandart auf 1 Watt programmiert.
Das Radius P210 gehört zweifelsohne zu den robusten Betriebsfunkgeräten und verträgt locker einen freien Fall aus 1,80m Höhe auf den Boden. Es ist für harte Einsätze konzipiert und bereicherte in den 80er Jahren die US amerikanische Polizei und durfte bei gefährlichen Verfolgungsjagden nicht am Boden in zig Einzelteile zerplatzen. Bereits dieses Gerät arbeitet im semiduplex Betrieb und macht das Gerät Repeater fähig und damit damals für die Polizei besonders interessant.
Der integrierte Signalgeber (ZVEI-5-Ton-Selktiv) ruft gezielt und quittiert die empfangene Station.
Die Reichweite beträgt (realistisch gesehen) ca. 15 KM.
(15 Geräte im Einsatz)

 

Sagean ATS 909

 Spezieller Weltempfaenger für AM und SSB.
Seine Bandbreite erstreck sich durchgehend von 137 KHz bis 29.999 MHz.
Im UKW-Band tastet er zusätzlich in FM von 80 - 108 MHz ab.

Degen 1103

Frequenzbereiche
UKW:      76 - 108 MHz
(FM)
 LW:      100 - 519 kHz (AM/SSB)
MW:     520 - 1710 kHz (AM/SSB)
KW:   
1711 - 29999 kHz AM/SSB)

 

 

   

Commtel-216 Scanner 

Vor über 20 Jahren ein kleines Wunderwerk, das von 25 MHz bis 1,3 GHz alles empfing. - auch die damaligen analogen Schnurlostelefone!

Besonderes Interesse gilt hierbei dem 23cm Band im 1,2 GHz-Bereich.

Mit anderen Worten, es gibt kaum analoge Funkkommunikation im handelsüblichen Sinne, die ihm entgeht.
Anmerkung:
Heutzutage lohnt sich die Anschaffung eines Funkscanners nicht mehr. Die analoge Funkübertragung ist in den vergangenen Jahren rapiede zurück gegangen und auf digital übergewechselt. Es sind nur noch wenige Funkdienste und Anwendungen verblieben.
Natürlich wird es dadurch für Handeltreibenden schwierig weiter Scanner zu verkaufen. Gerne wird mit dem Wort "digital" oder "Polizeifunk" oder "integrierter Discriminator" u. ä. geworben. Aber dass ist alles Unsinn. Die Dinger haben allenfalls eine digitale Anzeige oder einen digitalen Empfangsturner. Aber mit digitalen Empfang hat das nichts zu tun. Es gibt keinen im Handel erhältlichen Funkscanner, der digitale Funksignale, egal ob Tretra,DMR, dPMR, D-Star oder C4FM, etc. andere digitale Verfahren entschlüsseln kann. Gäbe es solche Geräte, müssten sie unzählige Fetures für alle digitale Verfahren und Verschlüsselungstechniken beinhalten. Sie müssten groß und schwer sein, sowie für einen Normalsterblichen einige Tausend Euro teuer sein.
Kann sein, dass das Militär oder Geheim- und Nachrichtendienste oder Agenten, sowie Überwachungsbehörden wie die B-Netz-A über so etwas verfügen. Aber nicht der normale Funkhandel!

 

Satellitenfunk:

Hierbei stehen mir für den 10 GHz-Bereich eine 60cm Satellitenantenne mit entsprechendem LNB zur Verfügung, um Amateurfunkfernsehen von naheliegenden Repeatern zu empfangen.
Weitere Infos
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